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Ubuntu Online - Linux im Browser testen

Ubuntu 11.10 „Oneiric Ocelot“ ist ja schon vor 10 Tagen erschienen. Neben Thunderbird, einem neuen Software Center und der besseren Integration von Ubuntu One wurden viele kleine Änderungen vorgenommen.

Um dem Laien Linux näher zu bringen, haben die Macher von Ubuntu eine Online Tour für die neue Ubuntu Version 11.10 geschaffen. Unter http://www.ubuntu.com/tour kann eine geführte Tour durch die neue Version gemacht werden. Neben der Tour kann man sich einen Eindruck der Oberfläche und Funktionen verschaffen. Toll ist, dass diese Ubuntu Simulation komplett im Browser läuft und somit jedem zugänglich sein sollte.

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Wer mehr über Ubuntu erfahren möchte, der kann sich zusätzlich das Einsteigerhandbuch zu Gemüte führen. via

Google Chrome wird 15

Wie die Zeit vergeht...gestern wurde die Version 15 (15.0.874.10) von Google Chrome veröffentlicht. Heute sollte sie schon bei allen Nutzern auf der Festplatte gelandet sein und dem Chrome Browser einen leicht abgewandelten Look geben.

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Wie auf den ersten Blick auffällt wurde die Startseite etwas überarbeitet, so  kann nun zwischen meistbesuchten Seiten und Apps entweder mittels Pfeil oder der grauen Balken am unteren Bildrand gewechselt werden. Die Lesezeichen, welche bisher neben dem Apps zu finden waren, sind der neuen Version zum Opfer gefallen.

Google Sync wurde um Eingaben der Adress- und Suchleiste (Omnibox) erweitert. Eure Suchanfragen werden nun auch auf anderen Rechnern mit eingerichtetem Chrome Sync angezeigt.

Neben den vielen geschlossenen Sicherheitslücken wurde für Entwickler eine Fullscreen JavaScript API standardmäßig aktiviert. Zusätzlich können auf verifizierten Seiten Apps nun "inline" installiert werden, d.h. Nutzer müssen die Seite für eine Installation nicht extra verlassen.

Chrome 15 ist wie immer für Windows (offline Installation), Linux und Mac zu haben.

Chrome Web Store im neuen (Metro)Look

"Der App Laden um die Ecke hat umgeräumt" könnte man sagen, gemeint ist der Chrome Web Store, der seit heute in neuem Glanz erstrahlt. Meiner Meinung erinnert er auf den ersten Blick ein wenig an die vielen Kacheln (Metro) von Windows 8. Insgesamt wirkt er aber doch etwas aufgeräumter als die alte Version.

Vorher

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Die alten Unterteilungen in Apps, Erweiterungen und Designs entfallen beim Re-Design, lediglich beliebte Apps und Sammlungen werden noch gesondert gelistet. Alle anderen Kategorien sind nun in einem Menü zu finden und wirken aus einem Guss. Navigiert man durch die Unterkategorien wird der Verzeichnisbaum am oberen Rand mitgeführt. Insgesamt trägt dies zu weniger Scrollarbeit und zu mehr Übersicht bei.

Folgende Kategorien sind neben "Beliebt" und "Sammlungen" entstanden:

  • Familie
  • Lernen
  • Lifestyle
  • News & Wetter
  • Produktivität
  • Serviceprogramme
  • Shopping
  • Soziale Netze & Kommunikation
  • Spiele
  • Unterhaltung
  • Erweiterungen
  • Designs

Neben der Neueinteilung fällt die Installation von einzelnen Erweiterungen nun leichter. Sobald man ein paar Sekunden über einer Anwendung verweilt, wird die Installation angeboten. Auch die Infoseiten der einzelnen Anwendungen sind nun strukturierter und wurden in einzelne Reiter unterteilt. Dadurch bleibt einem auch hier das viele Scrollen des alten App Stores erspart.

Nachher

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Manch einem mag der neue Stil zu bunt und peppig sein, der ungeübte Anwender wird sich anhand der Bilder jedoch besser durch die einzelnen Apps bewegen können.

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Größtes Manko des neuen Web Stores ist die Unterteilung der Kategorien, hier wurden Erweiterungen wohl automatisch zugeordnet, denn Standarderweiterungen wie AdBlockPlus, Click&Clean oder HoverZoom befinden sich in der Abteilung "Erweiterungen/Spaß". So witzig finde ich das im Endeffekt nicht, da man diese wirklich nur noch über die Suche findet. Da helfen alle bunten Bilder Nichts, hier sollte Google schnell nachbessern.

Cloud Dienste verschlüsseln mit BoxCryptor

Cloud Dienste wie Dropbox oder Ubuntu One (10 weitere Diente mit kostenlosen Webspace) sind immer noch in aller Munde und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Da Daten unverschlüsselt in der Wolke liegen, ist es gerade bei sensiblen bzw. persönlichen Daten, sinnvoll diese zu verschlüsseln. Eine Möglichkeit wäre das bekannte TrueCrypt einzusetzen, diese stößt aber nicht überall auf Zustimmung. Eine einfachere Lösung ist das Tool BoxCryptor.

Dropbox mit BoxCryptor verschlüsseln

Das Tool hat eine automatische Dropbox Erkennung und bietet nach der Installation das Einrichten eines verschlüsselten Ordners an

boxcryptor

Im Zuge dieser Konfiguration muss das Quelllaufwerk (Dropboxordner) festgelegt werden, dieses wird normalerweise automatisch erkannt. Der zukünftige Laufwerksbuchstabe, sowie der Name müssen selbst gewählt werden, hier werden später die zu verschlüsselnden Daten abgelegt.

boxcryptor-einstellungen

Nun muss nur noch ein Passwort vergeben werden und schon können die Daten verschlüsselt im Netz abgelegt werden.

boxcryptor-passwort

Beim verschlüsselten Ablegen der Daten ist zu beachten, dass die Dateien nicht in den Boxcryptor Ordner innerhalb der Dropbox abgelegt, sondern einfach in das verbundene Boxcryptor Laufwerk (hier L:) gespeichert werden. Dies ist die Schnittstelle zur Dropbox und legt die Daten verschlüsselt in besagtem Dropboxordner ab bzw. speichert Dateien im Falle, dass die Dropbox nicht verfügbar ist.

boxcryptor-anleitung

Die nicht kommerzielle Version des BoxCryptor ist frei verfügbar und verschlüsselt bis zu 2GB mit dem AES-256 Standard. Das Tool kann zusätzlich auch unter Android, Ubuntu und MacOS verwendet werden.

Boxcryptor mit anderen Cloud Diensten

Das Verschlüsselungstool unterstützt inzwischen auch andere Cloud Services. So können StratoHiDrive und SugarSync nun auch mit erhöhter Datensicherheit verwendet werden.

Windows 7 - Startmenü bereinigen und leere Ordner automatisch entfernen

Je länger man ein System verwendet, desto mehr mehr wichtige und unwichtige Daten sammeln sich auf der Festplatte an. Sobald Programme installiert oder entfernt werden, hinterlassen diese Spuren auf dem System, teilweise versteckt in der Registry, aber auch sichtbar im Startmenü.

Im Startmenü bleiben teilweise leere Programmordner oder nicht verwendete Verknüpfungen erhalten. Mit dem kleinen aber praktischen Tool "Start Menü Cleaner" kann man diesen Restbeständen zu Leibe rücken.

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Das portable Programm durchsucht das Startmenü bzw. den Desktop nach veralteten Verknüpfungen oder leeren Ordnern. Sobald etwas gefunden wurde, können die Ergebnisse sofort entfernt oder erst in den Papierkorb verschoben werden. In der Standardeinstellung ignoriert das Tool automatisch Verknüpfungen die auf USB oder Netzlaufwerke zeigen. Bei Bedarf kann das Programm automatisch beim Start einen Scan durchführen.
Start Menü Cleaner ist portabel und bestens dafür geeignet euer Startmenü schlank und sauber zu halten