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Datenblumen - Visualisierung von Webseiten, inklusive externes JavaScript

Seit diesem Jahr ist Wired Deutschland als monatliche Zeitschrift für den "gemeinen" Nerd verfügbar. In der aktuellen Printausgabe wurden sogenannte Datenblumen abgedruckt.

Dabei handelt es sich um Visualisierungen von Webseiten, welche verdeutlichen sollen, wie viel Teile einer Webseite aus Inhalten (Bilder, HTML) oder aus Skripten (JavaScript, CSS) bestehen. Letztere dienen meist zur Gestaltung der Webseite in Form von CSS, aber auch als Codeschnipsel für Social Media Buttons von Facebook und Co.

Datenblume

Wired hat in Zusammenarbeit mit OpenDataCity einen Dienst online gestellt, der es ermöglicht solche Datenblumen für jede Webseite zu erstellen. Das Ergebnis ist durchaus interessant, gerade in Betracht auf die Vielfältigkeit der Blüten, denn hier lässt sich gut erkennen, wie viele externe Skripte auf der jeweiligen Seite eingebunden sind.

Datenblumen_caschy

Der reine HTML Inhalt wird auf den Grafiken grün dargestellt, Skripte in rot und Styleinformationen in einem Orangeton. Die zwei Beispiele zeigen, dass meistens Bild- und Javascript Dateien für den Großteil eines Seitencontents verantwortlich sind. Reines HTML tritt nur sporadisch auf.

Eigene Datenblumen gestalten

Tracking via Canvas-Fingerprinting - Diese Seiten benutzen bereits den nicht löschbaren Cookie Erbe

Auf verschiedenen IT News Seiten waren in den letzten Tagen Beiträge über User Tracking via Canvas-Fingerprinting oder Evercookies zu finden.

Letztere sind schon etwas länger als HTTP-, Flash- und Silverlight-Cookies bekannt und lassen sich teilweise mit einfachen Plugins, wie beispielsweise Better Privacy für Firefox, teilweise in den Griff bekommen.

Beim sogenannten Fingerprinting wird es noch schwieriger ein Tracking zu verhindern. Durch den Einsatz der Canvas API in modernen Browsern, lassen sich Renderingunterschiede bei Texten messen, daraus kann ein Fingerabruck errechnet werden, der immer wieder dem Nutzer zugeordnet werden kann. (Genauere Erklärung siehe Artikel).

Canvas-Fingerprinting

In den Artikeln über dieses moderne Nutzer-Tracking wurde auf eine aktuelle Studie verwiesen, die 100 000 Webseiten zu diesem Thema untersucht hat. Angeblich setzen etwas 5,5 Prozent bereits solche Tracking Techniken ein.

Die Liste der betroffenen Seiten wurde nun öffentlich gemacht. Darunter befinden sich neben offiziellen Seiten wie t-online, golem oder arduino.cc, die üblichen Verdächtigen Webseiten aus der Grauzone des Internets.

Seht selbst.

Canvas-Fingerprinting Webseites

Photographer.io - neue Foto Community wird Open Source

Fotonetzwerke für Fotografen und und Hobbyknipser gibt es einige im Internet, zu den bekannteren zählen wohl Flickr, 500px, Pinterest oder im mobilen Bereich Instagram. Überall kann in Form von Bilderuploads, liken, sharen usw. aktiv mitgemacht werden. Ein Feature fehlt jedoch so gut wie jeder Fotocommunity, sie sind nicht OpenSource.

photographer-io

Dies war Photographer.io bis gestern auch nicht. Wie der Fotograf, Entwickler und Gründer Robert May nun auf dem hauseigenen Blog verlauten lässt, wurde der Quellcode der Onlineplattform auf Github frei zur Verfügung gestellt.

Was ist  Photographer.io?

Vielen dürfte der Name Photographer.io wahrscheinlich gar kein Begriff sein. Dies ist verständlich, denn es handelt sich bei der Fotosharing Seite immer noch um eine Beta, welche sich noch im Aufbau befindet. Die Webseite steht unter dem Motto "The photo community for enthusiasts" und möchte mit ihrem Service Fotografen eine bessere Möglichkeit bieten, ihre Fotos mit anderen zu teilen, als es bereits andere Gemeinschaften machen.

Anders als bei der Konkurrenz, können Empfehlungen ausgesprochen werden (Tipp: Diese werden eingeblendet sobald ihr mit der Maus über ein Bild fahrt), welche auf einer gesonderten Seite gelistet werden. Weiter steht eine Kommentarfunktion zur Verfügung und technische Details, wie Kamera, Linse, ISO, Ort, Tags, usw.
Um den Anreiz der Seite zu erhöhen, haben die Entwickler die Vorzüge der Community gegenüber anderen Seiten aufgelistet.

Die Vorteile von Photographer.io?

  • Komplett werbefrei
  • Wie schon erwähnt OpenSource
  • 100 Bilder pro Monat können hochgeladen werden (kann durch das Einladen von Freunden erhöht werden)
  • Unbegrenzte Anzahl an Alben und Sets
  • Komplett mit SSL verschlüsselt
  • Keine Investoren oder anderer Umsatz mit euren Daten
  • Geld soll mit Affiliate Links zu Fotografen Hardware verdient werden.

photographer

Fazit

Obwohl noch Beta, ist Photographer.io jetzt schon einen Blick wert, alleine die Fotografien laden bereits zum langem Verweilen ein.

Technisch konnte ich auf dem ersten Blick keine Fehler feststellen und der Gedanke an Open Source mit der nicht kommerziellen Ausrichtung der Gründer, lassen auf eine bilderreiche Zukunft hoffen.

MySpace ist wieder da - neuer Look, neue Zielgruppe, neue App

Die Zeiten als MySpace als großer Facebook Konkurrent galt sind lange vorbei. Das dürfte Mitte 2000 gewesen sein, seither hat sich bei der Musikerplattform viel verändert, selbiges ist gestern geschehen und myspace präsentiert sich in neuem Gewand.

Mit dem blauen Bruder oder anderen sozialen Netzwerken möchte das Netzwerk wohl nicht mehr in den Ring steigen, darum hat man sich eine Nische ausgesucht. Diese Nische gestaltet sich in Form eines Netzwerks für Musikschaffende, inklusive neuer Analyse Tools und Funktionen bzw. für Musikbegeisterte mit Streamingangebot.

Letzteres wird wohl auch weiterhin das interessanteste Feature bleiben, denn das Netzwerk verfügt nach wie vor über Millionen von interessanten Tracks. Mit der verstärkten Auslegung auf Streaming dürfte die Plattform in Zukunft eher mit last.fm und Co. konkurrieren.

myspace2013

Nicht zu vergessen dürfte jedoch die Auslegung auf mobile Nutzer sein. Mit dem Relaunch wurde ein neue iPhone App veröffentlicht, welche den Zugriff über Smartphone und Co zum neuen Erlebnis machen soll. Als Gimmick ist sogar ein GIF Designer mit an Bord. Leider wurde Android außen vor gelassen, die Version im Play Store ist von 2011.

So schön die neu designte Seite auch anmutet, bisher hört man vielerorts Nichts Gutes. Denn die alten Accounts sollen weg sein, das heißt jeder muss sich neu anmelden. Ob das rechtliche oder technische Gründe hat kann ich nicht sagen, für die Plattform macht es den Neustart nicht gerade einfacher. Ich halte dann schon einmal Ausschau nach dem nächsten Relaunch.

Pinterest spricht deutsch

Spätsommerlicher Hochbetrieb bei der virtuellen Pinnwand. Erst vor kurzem wurde die hauseigene App veröffentlicht, nun folgt die Übersetzung in weitere Sprachen. Die deutschen Pinner dürfen sich freuen, denn die inzwischen für alle offene Bilderplattform, spricht seit Freitag deutsch und holländisch.

Pinterest-deutsch

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