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Canonicals offizielle Ubuntu Tutorials Sammlung

Vor ca. einem Jahr hat Canonical seine offizielle Tutorial Webseite gelauncht.

Seitdem hat sich einiges getan und es wurde eine kleine Sammlung an Anleitungen, Installationen und Tipps rund um das Ubuntu Universum aufgebaut.
Inzwischen finden sich etwa 40 Hilfestellungen für Desktop oder Server Systeme auf der Seite.

Dabei sind sowohl aktuelle Themen wie Kubernetes, aber auch Klassiker wie Apache.
Jede Anleitung kann interaktiv durchlaufen werden und zeigt die verbleibende Arbeitszeit, sowie einen geschätzten Schwierigkeitsgrad an.

Ubuntu-tutorials

Damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Denn jeder ist dazu eingeladen eigene Tutorials zu schreiben.

Ein wenig Markdown Kenntnisse, sowie etwas Git Wissen reichen aus, um eine eigene Installationsanleitung einzureichen.
Eine Einführung in diese Thematik ist vorhanden.

Das Tutorial Projekt ist Open Source und kann via Github geforkt werden.

 

Ubuntu Tutorial

QOwnNotes - Notepad mit Nextcloud Anbindung

Nachdem das Buzzword Cloud bei vielen im Alltag angekommen ist, muss über deren Verwendung nicht mehr viel gesagt werden.

Der nun vorgestellte Editor geht davon aus, dass ihr bereits eine eigene Cloud in Form von OwnCloud oder Nextcloud betreibt oder zumindest Installationsrechte für Addons besitzt.

 

QOwnNotes - Editor mit direktem Draht zur Cloud

QOwnNotes geht den klassischen Weg des Editors einen Schritt weiter und bietet ein funktionsreiches Notepad mit direkter OwnCloud bzw. Nextcloud Intergration an.

Auf dem Cloud Server wird hierzu lediglich eine API Addon Installation benötigt.

Danach können direkt via PC oder Smartphone Notizen und mehr verfasst und editiert werden.

QownNotes

Dank einer Versionierung lassen sich alte Dateien wiederherstellen und mit Hilfe von Markdown auch kompatibel gestalten. Die vorhandene Vollansicht erlaubt eine Vorschau des Markdown Textes. Cheatsheets zur Verwendung befinden sich nach einer Installation direkt im eingerichteten Syncordner.

Durch eine integrierte Verschlüsselung lassen sich Dateien zusätzlich mit Passwort sichern.

Alle Features können der Homepage entnommen werden.

 

Installation unter Ubuntu 16.04, Elementary OS oder Mint

 
sudo add-apt-repository ppa:pbek/qownnotes
sudo apt-get update
sudo apt-get install qownnotes

Die oben erwähnte API kann, so vorhanden, ebenfalls über die Kommandozeile installiert werden.

git clone https://github.com/pbek/qownnotesapi.git apps/qownnotesapi -b master

occ app:enable qownnotesapi
 

Alternativ kann die API heruntergeladen und via SFTP in das Nextcloud Plugin Verzeichnis kopiert werden.

Download API

Nach einer erfolgreichen Installation müssen in den Einstellungen des Editors die Zugangsdaten zur Owncloud/Nextcloud hinterlegt werden.

qownnotes-einstellungen

In den Einstellungen kann zusätzlich auf Deutsch umgestellt werden. Neben dem klassischen Editor werden auch ToDo Listen und Kalender unterstützt.

Auch eine Scriptunterstützung ist vorhanden.

 

QowNotes unter Android

Ein mobiler Zugriff auf die eigenen Notizen ist mit der Nextcloud Notes App möglich.

Download App

Fazit

Ein toller Editor, der vielen Andorderungen gerecht wird und sogar ein Dark Theme mit bringt. Probiert es aus.

 

 

Linux Frühjahrsputz: BleachBit 2.0 veröffentlicht

Passend zum gestrigen Frühlingsanfang haben die Macher von BleachBit eine neue Version 2.0 veröffentlicht.

Um den CCleaner für Linux Systeme war es lange ruhig gewesen.

Das neue Update bringt verbesserte Bereinigung für Chrome und Chromium, außerdem kann SQLite nun sicher gelöscht werden.

Speziell für Linux Anwender wurde eine journald Säuberung implementiert, die fehlerhaften Funktionen rund um APT wurden behoben und auf Debian System wird nun PolicyKit verwendet.

Außerdem wurden alle Installationspakete auf aktuelle Systeme angepasst. Changelog

bleachbit2

Somit kann BleachBit 2.0 auf neuen Ubuntu oder SUSE Systemen installiert werden.

BleachBit Installation unter Ubuntu 16.04


wget https://www.bleachbit.org/download/file/t?file=bleachbit_2.0_all_ubuntu1604.deb

sudo dpkg -i bleachbit_2.0_all_ubuntu1604.deb

sudo apt-get install -f

 

Fazit

Ich selbst verwende weder auf Windows noch auf Linux Tools die das System sauber halten, sondern verlasse mich da auf die Kommandozeile und bekannte Methoden.

Eine davon ist die halbautomatische Kernelbereinigung, welche ich hier schon vorgestellt hatte. Alles andere kann mit APT oder direkt im jeweiligen Programm erledigt werden.

Wer allerdings ein einfach zu bedienendes Tool mit Oberfläche sucht, der ist mit BleachBit 2.0 sicherlich auf das richtige Programm gestoßen, um temporären Dateien, Cookies, Browser Caches und Co den Kampf anzusagen.

Download

Ansible Playbooks auf Servern mit SSH Key Authentifizierung verwenden

Manch einer automatisiert seine IT Umgebung via Ansible. Das Orchestrierungstool arbeitet über SSH und benötigt keine Agenten auf den Zielsystemen.

Ansible

 

Da gut konfigurierte Systeme neben einem Passwort durch einen SSH Key geschützt sind, muss beim Ausrollen eines Playbooks über die Kommandozeile theoretisch für jedes System ein Key geladen und ein Passwort eingegeben werden.

Dies lässt sich mit einem kleinen Trick umgehen, bzw. optimieren. Ich setze hier voraus, dass Geräte bereits für SSH Key Auth eingerichtet worden sind.

Ansible Playbooks mit SSH Keys nutzen

Soll ein Playbook ausgerollt werden, muss im Vorfeld der nötige Key eingelesen werden.

eval $(ssh-agent)

Enter passphrase for /home/itrig/.ssh/id_rsa: ******************

                Identity added: /home/itrig/.ssh/id_rsa

Nun kann das gewünschte Playbook ausgerollt werden.

ansible-playbook -l hostliste playbook.yml --ask-become-pass

Ein sudo Passwort wird weiterhin abgefragt, die Abfrage der Passphrase für jede Verbindung fällt nun jedoch weg. 

Nun bleibt noch die Frage, was ist eval?

eval: eval [arg ...]

    Execute arguments as a shell command.

    Combine ARGs into a single string, use the result as input to the shell,

    and execute the resulting commands.

    Exit Status:

    Returns exit status of command or success if command is null.

eval [arg ...]

    The  args  are read and concatenated together into a single com-

    mand.  This command is then read and executed by the shell,  and

    its  exit status is returned as the value of eval.  If there are

    no args, or only null arguments, eval returns 0.

 

Fertige Playbooks oder Beispiele lassen sich in der Ansible Galaxy finden.

Beispielsweise für eine Paketinstallation auf Linuxsystemen:

Ansible Playbook zur Installation der Open VMware Tools

- name: install open-vm-tools
  hosts: vmwareclients
  gather_facts: True
  become: true
  become_user: root
  tasks:
- name: debian install open-vm-tools
  apt: name=open-vm-tools state=present
  when: ansible_os_family == "Debian" and ansible_virtualization_type == "VMware"

- name: centos install open-vm-tools
  yum: name=open-vm-tools state=present
  when: ansible_os_family == "RedHat" or ansible_distribution == 'CentOS' and ansible_virtualization_type == "VMware"

 

pgAdmin 4.x für Ubuntu, Debian, Mint und Co via Repository verfügbar

Kurze Meldung für PostgreSQL Freunde unter euch. Das bereits vorgestellte pgAdmin 4.x zur grafischen PostgreSQL Datenbank Server Verwaltung kann nun auch aus dem Postgres Repository installiert werden.

Bisher war unter Ubuntu oder Debian nur eine Installation via Python Wheel oder Docker möglich.

pgadmin4

sudo sh -c 'echo "deb http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt/ $(lsb_release -cs)-pgdg main" > /etc/apt/sources.list.d/pgdg.list'

wget --quiet -O - https://www.postgresql.org/media/keys/ACCC4CF8.asc | sudo apt-key add -

sudo apt-get update

sudo apt-get install pgadmin4