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Linux Script - Selbstsigniertes SSL Zertifikat mit SHA256 erstellen und ausgeben

Anfang des Jahres hatte ich euch ein Skript bereitgestellt, welches selbst signierte Zertifikate generiert (siehe Artikel).

Nicht erst seit gestern ist es jedoch sinnvoll auf SHA2 umzustellen. Denn das alte SHA1 gilt seit einiger Zeit als unsicher. 

Übersicht SHA Funktionen

uebersicht_sha

Für euch heißt dies in Zukunft bei der Zertifikatsgenerierung auf SHA2 zu achten.

Selbstsigniertes SSL Zertifikat mit SHA256 erstellen

Im Prinzip muss der alte Befehl nur um einen weiteren Schlüssel "SHA256" oder "SHA512" ergänzt werden.

Unten seht ihr den Befehl, der eine privaten Serverschlüssel mit Zertifikatsanfrage erstellt und im gleichen Zug selbst signiert.

sudo openssl req -x509 -nodes -sha256 -days 1825 -newkey rsa:4096 -keyout server_256.key -out server_256.crt

Generating a 4096 bit RSA private key

...........................++

......................................................................++

writing new private key to 'server_256.key'

-----

You are about to be asked to enter information that will be incorporated

into your certificate request.

What you are about to enter is what is called a Distinguished Name or a DN.

There are quite a few fields but you can leave some blank

For some fields there will be a default value,

If you enter '.', the field will be left blank.

-----

Country Name (2 letter code) [AU]:DE

State or Province Name (full name) [Some-State]:NRW

Locality Name (eg, city) []:ITrig

Organization Name (eg, company) [Internet Widgits Pty Ltd]:ITrig

Organizational Unit Name (eg, section) []:Itrig

Common Name (eg, YOUR name) []:itrig.de

Email Address []:

Zertifikat auf SHA2 überprüfen

Natürlich lassen sich vorhandene oder soeben erzeugte Schlüssel auch auf ihren Inhalt überprüfen. In diesem Fall interessiert uns der SHA Wert.

sudo openssl x509 -noout -text -in server_256.crt

Certificate:

    Data:

        Version: 3 (0x2)

        Serial Number:

            fc:f8:7d:d9:cd:f7:e7:b5

        Signature Algorithm: sha256WithRSAEncryption

        Issuer: C=DE, ST=NRW, L=ITrig, O=ITrig, OU=Itrig, CN=itrig.de

        Validity

            Not Before: Dec 18 13:20:41 2014 GMT

border: none; padding: 0px;">

            Not After : Dec 17 13:20:41 2019 GMT

Damit ihr euch die Eingaben alle sparen könnt, hab ich das Script auf SHA256 angepasst, zusätzlich werden alle Daten am Ende zur Kontrolle ausgegeben.

SHA 256 Skript

PgTune - Performance Einstellungen für PostgreSQL Datenbanken automatisch erstellen

Nachdem ich die Tage schon einen Artikel über PostgreSQL hatte, will ich euch noch ein kleines Tool für den optimalen Betrieb eines Datenbankservers ans Herz legen.

PgTune

ist ein Webservice, der euch die wichtigsten Werte für eure postgresql.conf automatisch berechnet. Egal ob Windows oder Linux, der Service beherrscht beide Systeme.

PgTune

Für die richtigen Einstellungen wird zusätzlich die Einsatzart und der verwendete Speicher benötigt. Danach können alle benötigten Werte generiert werden.

Praktischerweise werden für PostgreSQL Datenbanken unter 9.3 auch die Werte für /etc/sysctl.conf (kernel.shmmax und kernel.shmall) berechnet.

Gehe zu PgTune 

Ubuntu - PostgreSQL Migration - Update eines 8.x Datenbank Servers auf 9.x

Nicht nur ein System im Allgemeinen sollte auf Stand gehalten werden, sondern auch die dort installierten Pakete. Neben Web,- oder Mailservern sind auf vielen Rechnern auch Datenbankserver installiert.

Heute soll es genau um diese gehen. Die Aufgabe ist es, einen PostgreSQL Datenbankserver 8.x auf 9.x zu aktualisieren. 

Vorgehensweise Update

Ein Update des installierten DB Servers kann von Hand vorgenommen werden. Hierzu müssen lediglich die aktuelleren Pakete installiert werden.

sudo apt-get install postgresql-9.x

Bei einigen Nutzern geschieht dieses jedoch von ganz alleine, indem sie beispielsweise ihre Ubuntu Version  von 11.04 auf 11.11 oder von 10.04. auf 12.04, usw. aktualisieren.

Nach einem Distributions Update laufen somit zwei Instanzen (z.B. 8.x und 9.x) auf einem Server, diese sollten zu einer aktuellen zusammengefasst werden.

postgresql

Migration PostgreSQL Server von 8.x auf 9.x

Als erster Schritt wird ein Backup der vorhandenen Datenbank gemacht.

sudo pg_dump -U user -W > /home/user/db_backup

Danach kann mit der Migration begonnen werden, diese muss als Benutzer "postgres" durchgeführt werden. (Der Nutzer sollte genügend Rechte besitzen, um den DB Server zu beenden oder zu starten).

su postgres

pg_dropcluster --stop 9.x main

pg_upgradecluster 8.x main

Stopping old cluster...

Disabling connections to the old cluster during upgrade...

Restarting old cluster with restricted connections...

Creating new cluster (configuration: /etc/postgresql/9.x/main, data: /var/lib/postgresql/9.x/main)...

Moving configuration file /var/lib/postgresql/9.x/main/postgresql.conf to /etc/postgresql/9.x/main...

Moving configuration file /var/lib/postgresql/9.x/main/pg_hba.conf to /etc/postgresql/9.x/main...

Moving configuration file /var/lib/postgresql/9.x/main/pg_ident.conf to /etc/postgresql/9.x/main...

Configuring postgresql.conf to use port 5433...

Disabling connections to the new cluster during upgrade...

Roles, databases, schemas, ACLs...

Fixing hardcoded library paths for stored procedures...

Upgrading database postgres...

Analyzing database postgres...

Re-enabling connections to the old cluster...

Re-enabling connections to the new cluster...

Copying old configuration files...

Copying old start.conf...

Copying old pg_ctl.conf...

Stopping target cluster...

Stopping old cluster...

Disabling automatic startup of old cluster...

Configuring old cluster to use a different port (5433)...

Starting target cluster on the original port...
 

Nach einer erfolgreichen Migration kann der Datenbank Server neu gestartet werden. Erfolgt dies ohne Fehler können die alten DB Server Pakete entfernt werden.

sudo service postgresql restart

     Restarting PostgreSQL 9.x database server
sudo apt-get remove postgresql-8.x

Nun ist der Datenbank Server mit allen vorhandenen Datenbanken auf einem aktuellen Stand.

Fehlersuche

Klar kann es auch bei dieser Migration zu Fehlern kommen. So kann es vorkommen, dass das alte DB Paket bereits entfernt wurde. Diese muss dann einfach noch einmal installiert werden, um eine Migration durchzuführen.

sudo apt-get install postgresql-8x

Der neue Server kann nach der Migration manchmal nicht starten und wirft folgenden Fehler:

The PostgreSQL server failed to start. Please check the log output:

CET FATAL:  could not create shared memory segment: Das Argument ist ungültig

CET DETAIL:  Failed system call was shmget(key=543...1, size=348...., 03600).

CET HINT:  This error usually means that PostgreSQL's request for a shared memory segment exceeded your kernel's SHMMAX parameter.  You can either reduce the request size or reconfigure the kernel with larger SHMMAX.  To reduce the request size (currently 34881536 bytes), reduce PostgreSQL's shared memory usage, perhaps by reducing shared_buffers or max_connections.

        If the request size is already small, it's possible that it is less than your kernel's SHMMIN parameter, in which case raising the request size or reconfiguring SHMMIN is called for.

        The PostgreSQL documentation contains more information about shared memory configuration.

Error: Could not start target cluster; please check configuration and log files

Hier genügt es die Konfiguration des neuen Servers anzupassen.

sudo /etc/postgresql/9.x/main/postgresql.conf

max_connections = 10

oder

shared_buffers = 50MB

Spätestens nach dem Beheben dieser Fehler sollte der PostgreSQL Server 9.x ohne Probleme starten

sudo service postgresql start

 

Klassiker 4 free - Sim City 2000 Special Edition umsonst herunterladen

Pünktlich zum wöchentlichen Bergfest bietet Origin den Spieleklassiker Sim City 2000 Special Edition umsonst zum Download an.

Die Älteren werden sich wohl noch an die lieb gewonnene Simulation aus dem Jahre 95 erinnern (Hui ist das lange her). Den Jüngeren sei diese grobpixelige Stadtsimulation auf jeden Fall ans Herz gelegt. Retro ist ja sowieso gerade in :D

simcity2000

download sim city 2000

Tschüss Eclipse - Hallo Android Studio 1.0 - Installation unter Windows und Ubuntu

Wie dem Android Developers Blog zu entnehmen ist, gilt das Android Studio 1.0 nun als offizielle Entwicklungsumgebung für Android Geräte. Dem schnellen App programmieren steht somit nicht mehr viel im Wege.

android-studio

Installation Windows

Die Installation ist unter Windows denkbar einfach, es wird lediglich ein Java SDK verlangt, welches bei der Installation angegeben werden muss.

java-android

Die Java Version muss mindestens v7 entsprechen, auch sollte man dem Entwicklungswerkzeug genügend Hauptspeicher zusprechen (empfohlen sind 2GB), damit der Android Emulator flüssig läuft.

Download Android Studio

Installation Android Studio 1.0 Ubuntu

Für Ubuntu gibt es ein Repository, welches die Installation der aktuellsten Version bereitstellt.

sudo apt-add-repository ppa:paolorotolo/android-studio

sudo apt-get update

sudo apt-get install android-studio

Unter Linux wird für Android Studio statt OpenJDK, die Version von Oracle empfohlen. Angeblich wegen der Performance. Ob dem so ist, kann ich hier nicht sagen. Installieren lässt sich Oracle JDK bei Bedarf wie folgt:

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java

sudo apt-get update

sudo apt-get install oracle-java7-installer

Einen guten Einstieg in die Funktionen und die Programmierung, bieten die von Google bereitgestellten Samples.