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BlackArch Linux 2020.12.01 und Kali Linux 2020.4

BlackArch Linux 2020.12.01

Das auf Arch Linux basierende Sicherheitswerkzeug enthält nun den Linux-Kernel 5.9.11, aktualisierte Pakete, Konfigurationsdateien und Werkzeuge. Außerdem wurden mehr als 100 neue Hacking-Tools hinzugefügt, sodass sich die Gesamtzahl der Tools in BlackArch auf  über 2000 beläuft.

 

blackarch

Weitere Information beinhaltet der Changelog

  • added more than 100 new tools
  • renamed 'live iso' to 'full iso'
  • updated blackarch-installer to v1.2.16
  • included linux kernel 5.9.11
  • adapted ISO creation to the new archiso version (work in progress)
  • removed unnecessary files from the ISO env
  • QA'ed and fixed a lot of packages (runtime exec, missing dependencies...)
  • updated all vim plugins and improved vim config options
  • updated all blackarch tools and packages including config files
  • updated all system packages
  • updated all window manager menus (awesome, fluxbox, openbox)

BlackArch


Kali Linux 2020.4

Der Platzhirsch hat ebenfalls geliefert und bringt die ZSH Shell für alle, die das Schweizer Messer frisch installieren. Das BASH Terminal hat in diesem Zuge auch ein Makerover erhalten und sieht nun etwas mehr nach ZSH aus.

Kali_Linux

Wer mit ZSH so gar nicht auf einen grünen Zweig kommt, es gibt einen Weg zurück zu BASH:

chsh -s /bin/bash

Zusätzlich hat die Kommandozeile einen neuen Infobereich erhalten, welcher sich je nach Installationsart anders präsentiert.

 

Win-KeX 2.5, der Windows Modus für WSL2 bringt den neuen “Enhanced Session Mode”, was Win-KeX auf Windows on ARM Geräten ermöglicht.

Dieses Feature wird in Zukunft relevanter werden, da Microsoft nun mit Surface X auch ARM Geräte im Portfolio hat. Solange aber WSL2 nicht richtig zusammen mit VirtualBox und Co funktioniert, ist dies weiterhin experimentell. (Siehe ITrig Artikel)

Die Kali-Dokumentation wurde schon vor einiger Zeit von WordPress zu Hugo migriert und ist unter kali.org/docs zu finden. Das Design wurde hier weiter angepasst.

Bei den Tools haben sich ebenfalls einige Neuzugänge eingeschlichen: Apple bleee, CertGraph, dnscat2, FinalRecon, goDoH, hostapd-mana, Metasploit Framework v6 und Whatmask

Weitere Änderungen können dem Changelog entnommen werden.

Download Kali



Übersicht 12/2020

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.17.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 7.0 100+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2020.12.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Multi
CAINE 11 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0   veraltet LFS DWM
DEFT Zero 2018.2   offline Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2020.04 300+ ARM Images Debian Testing Multi
Kali AppStore   40+   Android  
LionSec 5.0   veraltet Ubuntu  
Matriux v3 RC1   offline Debian Gnome
NST 32 ??? Server integriert Fedora 32  
NetSecL OS 6.0   veraltet OpenSuse Lxde
Paladin 7.0     Ubuntu  
Parrot OS 4.10 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1   veraltet Gentoo Xfce
Ronin     veraltet Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0   veraltet Ubuntu  

Neue Sicherheitsdistributionen veröffentlicht: Kali 2020.3 und Parrot 4.10

Zum Ende des Quartals haben die zwei Szenegrößen Kali und Parrot neue Versionen ihrer Security Distributionen veröffentlicht. Kali 2020.3 hat eine Z-Shell bekommen und Parrot 4.10 ein Update seines AnonSurf (Tor-Netzwerk) Tools implementiert. Hier die Details der Releases.

 

parrot

Parrot Security 4.10

Neben den üblichen Updates wie des Kernels (5.7) und der vorhandenen Tools fällt bei der Installation die neue Auswahl von XFCE als Desktopumgebung auf.

Anonym

Dennoch ist die größere Neuerung AnonSurf 3.0. Das hauseigene Tool wurde in 3 Module (GUI, Daemon und Utilities) unterteilt. Die in Nim geschriebene Oberfläche erlaubt eine einfache Bedienung und Zugriff auf zusätzliche Einstellungen und Monitoring Funktionen. Der Daemon behält den Systemstatus im Auge und führt nicht mehr zu Problemen beim Herunterfahren.

anonsurf

Tools

Das bekannte Metasploit wird in Version 6.0 ausgeliefert. Mit dabei eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung für Meterpreter, sowie eine SMBv3 Client Unterstützung.

Ebenfalls aktualisiert wurde GVM 11 (Greenbone Vulnerability Management Version 11) auch bekannt als OpenVAS.

Das Release Log zeigt alle Anpassungen der neuen Version.

Das Update auf die neue Version erfolgt via CLI.

sudo parrot-upgrade

oder

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

Download


Kali_Linux

Kali 2020.3

ZSH

Wie bereits eingangs erwähnt hat Kali damit begonnen Bash mit ZSH zu ersetzen. Noch ist dieser Wechsel nicht bindend, dies wird sich in Zukunft aber ändern. Mit chsh -s /bin/zsh und echo $SHELL könnt ihr dem gerne vorgreifen.

Nutzer die auf 2020.3 aktualisieren, sollten die Shell manuell installieren

sudo apt install -y zsh zsh-syntaxhighlighting zsh-autosuggestions

Vor und Nachteile gibt es für die Z-Shell sicher viele, zu den Vorteilen zählt eine bessere Autovervollständigung, Autokorrektur und Globbing.

Weitere Infos und Erweiterungen sind unter https://ohmyz.sh/ zu finden.

Icons

Bereits im Vorfeld angekündigt wurde das neue Icon Set. Die Icons wurde nun eingebunden und geben der Oberfläche zusätzlich Farbe.

Kalindows

Mit Win-KeX (Windows + Kali Desktop EXperience) wurde für WLS (Windows Subsysteme for Linux) ein GUI eingeführt. Bisher konnte unter Windows nur auf der Kommandozeile gearbeitet werden, dies ist nun Vergangenheit. Benötigt wird WSL2, welches mit der aktuellen Windows Version bereits ausgerollt wird, aber auch auf Windows 10 Version 1903 oder 1909 unterstützt wird.

Ich hatte dazu bereits einen Artikel verfasst (WSL2 - Windows-Subsystem-for-Linux - Installation unter Windows).

Win-Kex

Die Installation in WSL erfolgt mit

sudo apt update 

sudo apt install -y kali-win-kex

kex

Kali NetHunter Bluetooth Arsenal

Die mobile Kali Version unterstützt nun Nokia 3.1 und Nokia 6.1 Smartphones.

Mit dem Bluetooth Arsenal wurde eine Toolsammlung mit praktischen vorgefertigten Methoden gebündelt, welches die App zusätzlich bereichert.   

Weitere Neuerungen wie HiDPI oder ARM Änderungen sind im Release Log zu finden.

Download


 

Übersicht 08/2020

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.13.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 7.0 100+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2020.06.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Gnome
CAINE 11 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0   veraltet LFS DWM
DEFT Zero 2018.2   offline Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2020.03 300+ ARM Images Debian Testing Multi
Kali AppStore   20+   Android  
LionSec 5.0   veraltet Ubuntu  
Matriux v3 RC1   offline Debian Gnome
NST 32 ??? Server integriert Fedora 32  
NetSecL OS 6.0   veraltet OpenSuse Lxde
Paladin 7.0     Ubuntu  
Parrot OS 4.10 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1   veraltet Gentoo Xfce
Ronin     veraltet Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0   veraltet Ubuntu  

Katoolin3 - Kali Linux Tools unter Ubuntu 20.04 LTS

Ende letzten Jahres hatte ich einen Artikel über Katoolin veröffentlicht.

Das Tool erlaubt es unter bestehenden Ubuntu Installationen die Kali Hacking Tools einzubinden. Heißt, wenn ihr bereits eine Ubuntu Installation habt, dann könnt ihr schnell und einfach auf diese große Toolsammlung zurückgreifen.

Das damalige Script basierte allerdings auf Python 2, was bekanntlich nicht mehr state of the art ist.

Inzwischen ist das Tool auch in Python 3 verfügbar.

Katoolin 3 unter Ubuntu installieren

sudo apt install git python3-apt
sudo add-apt-repository universe

git clone https://github.com/s-h-3-l-l/katoolin3

cd katoolin3/
chmod +x ./install.sh
sudo ./install.sh
sudo katoolin3
katoolin3

Die Sammlung ist im Großen und Ganzen gleichgeblieben.

Es gibt insgesamt 12 Kategorien, hier sollte für jeden etwas dabei sein. 

Bei der Nutzung der Tools ist wie immer Vorsicht geboten, sollte es sich nicht um eine Testumgebung handeln.

  1. Exploitation Tools    
  2. Forensics Tools       
  3. Hardware Hacking      
  4. Information Gathering 
  5. Maintaining Access    
  6. Password Attacks      
  7. Reporting Tools       
  8. Reverse Engineering
  9. Sniffing & Spoofing
  10. Stress Testing
  11. Vulnerability Analysis
  12. Web Applications
  13. Wireless Attacks

Katoolin 3 aktualisieren

cd katoolin3/
chmod +x ./update.sh
sudo ./update.sh

 

Katoolin 3 deinstallieren

cd katoolin3/
chmod +x ./uninstall.sh
sudo ./uninstall.sh

 

BlackArchLinux 2020.06.01 und Network Security Toolkit 32 veröffentlicht

Bevor der Monat zu Ende geht, möchte ich noch zwei Releases nachreichen. BlackArchLinux und Network Security Toolkit haben beide neue Versionen veröffentlicht.

blackarch

BlackArchLinux 2020.06.01

Die neueste Variante der auch Arch Linux basierenden Distribution hat 150 neue Hacking Tools erhalten. Die vorhanden wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Neben dem iptables Dienst wurden verschiedene unnötige VirtualBox Funktionen deaktiviert.

Der Black Arch Installer wurde aufv1.1.45 und der Linux Kernel auf 5.6.14 aktualisiert.

Download blackarch


Network Security Toolkit 32

NST
Auch das Network Security Toolkit wurde auf eine neue Version angehoben. Die aktuelle Variante basiert auf Fedora 32 und Linux Kernel 5.6.15.

Zu den augenscheinlichsten Änderungen wird wohl die Anpassung des NST Web User Interface (WUI) zählen. Hier wurde an der Darstellung von Wireshark Scans gearbeitet. Gleiches gilt für Kismet, welches WLAN-Verbindungen analysiert.

Der NST Network Interface Bandwidth Monitor hat nun eine nodejs-basierte Web-Socket Schnittstelle und kann so höhere Datenraten erzielen.

Das bekannte Tool theHarvester ist nun auf der NST WUI zu finden. Damit können Pentester Information aus öffentlichen Quellen sammeln.

Flugzeugfreunde finden nun Dump1090 - Aircraft Surveillance auf dem NST WUI. Damit lassen sich Standortinformationen von Flugzeugen, die auf ihrem ADS-B Mode S-Transponder senden, anzeigen, welche von einem angeschlossenen USB RTL-SDR-Dongle erkannt wurden.

Alle Änderungen findet ihr hier.

Download NST



 


Übersicht 06/2020

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.13.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 7.0 100+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2020.06.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Gnome
CAINE 11 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0   veraltet LFS DWM
DEFT Zero 2018.2   offline Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2020.02 300+ ARM Images Debian Testing Multi
Kali AppStore   20+   Android  
LionSec 5.0   veraltet Ubuntu  
Matriux v3 RC1   offline Debian Gnome
NST 32 ??? Server integriert Fedora 32  
NetSecL OS 6.0   veraltet OpenSuse Lxde
Paladin 7.0     Ubuntu  
Parrot OS 4.9 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1   veraltet Gentoo Xfce
Ronin     veraltet Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0   veraltet Ubuntu  

Kali Linux 2020.2, BackBox 7 veröffentlicht und Parrot OS goes Hack The Box

Es hatte sich bereits angekündigt, dass der Platzhirsch in einer neuen Version erscheinen wird.

Vor wenigen Tagen war es nun soweit und Kali Linux 2020.2 wurde veröffentlicht. Einige der Neuerungen sind sichtbar, andere unter der Oberfläche geschehen.

Kali Linux

Kali Linux 2020.2 - Neuerungen

An BackTrack kann sich vielleicht der/die ein oder andere noch erinnern, dies ist der Kali Vorgänger und war mit einer KDE Oberfläche ausgestattet, glaube ich zumindest. KDE Plasma wurden nun aktualisiert und mit einem Dark and Light Mode ausgestattet. Auch der Loginmanager lightdm wurde angepasst.

Powershell wurde in das Meta Large Package fest integriert und kann direkt bei der Installation ausgewählt werden.

Geschieht das nicht, reicht auch ein

sudo apt install -y powershell

Im gleichen Zug wurde der Installer angepasst und die Option „kali-linux-everything“ entfernt.

Neu dabei ist die Auswahl für alle Desktop Umgebungen GNOME, KDE Plasma, LXDE, MATE), sowie das große Paket „ kali-linux-large“.

Kali_Linux_2020.2Welche Installation im Endeffekt die beste ist, hängt wohl vom jeweiligen use case ab. Prinzipiell gilt: Mehr ist nicht gleich besser.

ARM

RaspberryPi Freunde dürfen sich auf Änderungen beim Login einstellen. Analog zum Desktop wurde root/toor durch kali/kali ersetzt und das Arbeiten in den Standardeinstellungen basiert nun nicht mehr auf root Rechten.

Sonstiges

Wie bei jedem Release wurden Pakete aktualisiert, dieses Mal bekamen sogar die Logos ein Makeover.

Kali Linux unterstützt anders als Parrot OS weiterhin Python 2.x.

Änderungen und Neuerungen der NetHunter Images hatte ich bereits in einem anderen Artikel erwähnt.

Download Kali


BackBox Linux 7

Mittlerweile seit 10 Jahren erscheinen regelmäßig BackBox Releases, so auch 2020.

BackBox7

Leider wurden vom Team keine Details veröffentlicht. Allerdings wurde auf Kernel 5.4 umgestellt und die Desktop Umgebung, sowie die Hacking Tools aktualisiert. Das heißt, das Image basiert nun auf Ubuntu 20.04 LTS.

Am UEFI Support wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen.

Download Backbox



Parrot OS goes Hack The Box

Kleine Meldung am Rande. Parrot OS arbeitet nun mit Hack The Box zusammen. Bei letzterem handelt es ich um eine Online-Trainingsplattform für Cybersicherheit, die es Einzelpersonen und Unternehmen ermöglicht, ihre Fertigkeiten im Bereich von Pen Testing und Co in einer spielerischen Lernumgebung zu verbessern. Über 280 virtuelle Hacking-Labors, reale Unternehmensszenarien und eine wachsende Cybersicherheits-Community von über 300k Mitgliedern stehen dort zum Austausch zur Verfügung.

Ich bin gespannt, was aus dieser Zusammenarbeit entstehen wird.

Hack_The_Box__Parrot_OS

Sollte jemand bei der Registrierung auf Hack The Box Probleme haben, könnt ihr euch gerne melden.

 


Übersicht 05/2020

 

Name Version Tools Besonderes Basis GUI
Autopsy 4.13.0 ??? The Sleuth Kit Windows  
BackBox 7.0 100+ AWS Ubuntu Xfce
BlackArch 2020.01.01 1750+ ArchLinux ArchLinux Gnome
CAINE 11 100+ WinUFO Ubuntu Mate
DracOS 3.0   veraltet LFS DWM
DEFT Zero 2018.2   offline Lubuntu 14.04 Lxde
Kali Linux 2020.02 300+ ARM Images Debian Testing Multi
Kali AppStore   20+   Android  
LionSec 5.0   veraltet Ubuntu  
Matriux v3 RC1   offline Debian Gnome
NST 30 ??? Server integriert Fedora  
NetSecL OS 6.0   veraltet OpenSuse Lxde
Paladin 7.0     Ubuntu  
Parrot OS 4.9 700+ Cloud fähig Debian Buster MATE/KDE
Pentoo 2018.0 RC7.1   veraltet Gentoo Xfce
Ronin     veraltet Lubuntu Lxde
Sans SIFT 3.0   veraltet Ubuntu