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Raspberry Pi 3 Kiosk - Chromium Autostart im Vollbildmodus einrichten

Raspberry Pi und Raspbian bieten viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon ist der Betrieb in einem Kiosk Modus, Voraussetzung dafür ist der Start im Vollbildmodus. Das Thema hatte ich bereits auf dem Blog (siehe unten), somit seht das als einen aktualisierten Artikel an. In diesem Beispiel soll ein Browser eine Webseite oder Webapp automatisch im Vollbildmodus aufrufen 

Die hier verwendeten Einstellungen wurden auf einem RaspberryPi 3 mit Raspbian (Debian Jessie) getestet.

raspberrypi

Installation der benötigten Pakete

sudo apt-get install chromium-browser
sudo apt-get install unclutter

Letzteres Paket erlaubt es die Maus auzublenden.

Aktivieren des Vollbildmodus

Dieser lässt sich mit wenigen Anpassungen und einem Installalierten Chromium Browser realisieren.

sudo nano /home/pi/.config/lxsession/LXDE-pi/autostart

# Bildschirmschoner deaktivieren
#@xscreensaver -no-splash  
@xset s off
@xset -dpms
@xset s noblank

# lädt Chromium im Vollbild bei einem Neustart
@chromium-browser --incognito --kiosk https://itrig.de/kiosk  


Mauszeiger ausblenden

Die bestehende Datei muss lediglich um einen weiteren Befehl erweitert werden.

sudo nano /home/pi/.config/lxsession/LXDE-pi/autostart

@unclutter
@xset s off
@xset -dpms
@xset s noblank
@chromium-browser --incognito --kiosk https://itrig.de/kiosk 

Fazit

Die hier dargestellte Methode stellt eine von vielen dar, jedoch eine die relativ schnell zum Ziel führt. Weitere Methoden und Möglichkeiten hatte ich bereits im Artikel Kiosksysteme für Alle erwähnt.

Wichtiges Update für Kodi (17.3) und LibreELEC (8.0.3) sofort einspielen

Durch die Samba Server Lücke, welche im Zuge von WannaCry auch auf Linux Systemen entdeckt wurde (Artikel), ist es zwingend nötig eure Mediensystem auf einen aktuellen Stand zu bringen. Besonders, da bereits ein Exploit im Umlauf ist, sollte alles auf Vordermann gebracht werden.

 

Update LibreELEC

LibreELEC wurde zwar ohne den wohl benötigen Drucker Support kompiliert, hat aber dennoch das Update (Krypton) v8.0.3 MR bereits integriert.

libre-ellec-update

Ein Update lässt sich entweder direkt via Oberfläche installieren oder ihr kopiert die aktuelle Version in den Update Ordner im Dateisystem (/storage/.update).

Nach einem Reboot erkennt das System automatisch die geänderte Version und installiert diese.

 

Download LibreELEC

Update Kodi

Die aktuelle Kodi Version findet ihr hier. In Libre ELEC ist diese bereits integriert

Download LibreELEC

Update OpenELEC

Für OpenELEC steht momentan kein Update zur Verfügung. Das System wird noch mit Samba 4.6.3 betrieben, es ist also Vorsicht geboten.

Etcher - plattformübergreifend SD Karten oder USB Sticks beschreiben

Tools um SD Karten zu beschreiben oder ISO Dateien auf USB-Sticks zu bannen gibt es einige.

Da wären Rufus für Windows, LibreELEC USB-SD Creator für Media Systeme oder UNetbootin, Universal USB Installer, LiLi USB Creator für Linux Systeme.
Alle diese Programme sind Open Source und erfüllen nur einen Zweck, möglichst einfach bestimmte Daten von A nach B schaufeln.

Etcher - Open-Source USB Image Tool in Schick

Zu dieser Toolsammlung gesellt sich mit Etcher ein weiteres Programm hinzu, welches ebenfalls unter Open Source Lizenz läuft und auf jeder Plattform (Windows, OS X und Linux) lauffähig ist.

etcher

 

Anders als bereits bekannte USB Creator Tools, basiert Etcher auf Electron. Ein JavaScript/Node.js Framework, welches vom Atom Editor oder Visual Studio Code bekannt sein dürfte.

Nicht nur die Basis ist eine andere, auch die schicke Oberfläche kann überzeugen. Dazu gesellt sich eine Fehlerüberprüfung die verhindert, dass fehlerhafte Medien beschrieben werden. 

Installation via Repository

Die Installation kann via Repository oder Download einer.zip Datei erfolgen, je nach Wunsch.

nano /etc/apt/sources.list.d/etcher.list
        deb https://dl.bintray.com/resin-io/debian stable etcher
sudo apt-key adv --keyserver hkp://pgp.mit.edu:80 --recv-keys 379CE192D401AB61
sudo apt-get update
sudo apt-get install etcher-electron

 


Fazit

Für alle die schnell Daten bzw. ISO Dateien auf USB-Sticks oder SD-Karten laden möchten und nicht genau wissen, was dd ist.

Etcher

Media Center News - OpenELEC 7.0, LibreELEC 7.0.3 und USB-SD Creator 1.2

Nachdem vor wenigen Tagen OpenELEC 7.0 veröffentlicht worden ist und damit Kodi 16.1, Bluetooth Audio Support und OpenVPN in das Media System Einzug gehalten hat, ist der Fork LibreELEC mit der Version (Jarvis) v7.0.3 nachgezogen. 

openelec

Download OpenELEC 7.0

LibreELEC

LibreELEC

LibreELEC hatte im Vergleich zum Original schon im Mai 2016 auf Kodi 16.1 aktualisiert. Das Libre Embedded Linux Entertainment Center hat damit die letzte Version des siebener Zweigs veröffentlicht und arbeitet bereits an Version 8.0.
Wer die aktuell im Betastadium befindliche Version testen möchte, kann nun direkt im Update Channel auf LibreELEC 8.0 umschalten. Da einige Addons mit der neuen Version noch nicht funktionieren, ist hier allerdings Vorsicht geboten.

LibreELEC

Wechsel von OpenELEC auf LibreELEC

Hierzu muss lediglich die aktuelle .tar Datei des gewünschten Systems in den Update Ordner des bestehenden Systems kopiert werden, nach einem Neustart wird das Update erkannt und automatisch installiert.

Download LibreELEC

LibreELEC

Info: Die neueste LibreELEC 7.0.3 Version benötigt 215MB und passt somit in alte OpenELEC Boot Partitionen mit 230MB.

LibreELEC USB-SD Creator

Der SD bzw. USB Creator wurde ebenfalls bereits im letzten Jahr veröffentlicht. Die letzte Version 1.2 im Oktober. Das Tool erlaub es mit wenigen Klicks verschiedene Systeme (Raspberry Pi, x68_64, WeTek, Slice oder Cubox) mit LibreELEC zu bespielen.

LibreELEC-USB-SD-Creator

Es läuft unter Linux, macOS und Windows und bietet euch die aktuelle finale und beta Version zum Download an. Offline können natürlich auch andere Images verwendet werden.  

Download LibreELEC USB-SD Creator

LIBRE ELEC SD Creator
Ein wirkliches praktisches Tool, welches sicherlich vielen das Bespielen von SD Karten vereinfacht.

OpenELEC 6.0 - finales Mediencenter mit Kodi 15.2 veröffentlicht

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel über OpenELEC in Verbindung mit einem Raspberry Pi 2 geschrieben.
Damals gab es massive Probleme mit bestimmten SD Karten. "/dev/mmcblk0p2 not found" bei der Installation zum Beispiel.
Auch im laufenden Betrieb offenbarte das System immer wieder Probleme mit der verwendeten SD Karte.

Seit ich auf die OpenELEC Beta 5.95.x gewechselt hatte, traten diese Probleme nicht mehr auf, darum soll hier das finale Release von OpenELEC 6.0 nicht unerwähnt bleiben.
Ein Überblick kompatibler Raspberry SD Karten findet sich übrigens bei elinux.

kodi


OpenELEC 6.0 - die Neuerungen

Die größte Neuerung des Mediensystems dürfte Kodi 15.2 (Isengard) darstellen.
Neben den offensichtlichen Änderungen sind nun Kodi Add-ons für Audio-Encoding/Decoding oder Visualisierung nicht mehr vorinstalliert, sondern müssen von jeweiligen Repository geladen werden.
Die Kodi Anpassungen im Detail lassen sich auf der Homepage direkt nachlesen.
Manche Add-ons dürften zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr kompatibel sein. In einer Standardinstallation mit wenigen Video Add-ons konnte ich in der Beta bisher keine Probleme ausmachen.

Auf der technischen Seite wurde ebenfalls gearbeitet, so läuft das System nun mit Kernel 4.1, ffmpeg 2.6, mesa 10.6, Xorg-1.17, libva 1.6 und systemd v219.

openelec

Installation OpenELEC 6.0 unter Windows

Die Installation der Version 6.0 ist gleich zu vergangenen Versionen

  •     OpenELEC Image herunterladen und entpacken
  •     Win32DiskImager herunterladen und öffnen
  •     SD Formatter herunterladen und SD Karte formatieren (Format Size Adjustment = On)
  •     Entpacktes Image auf die SD Karte schreiben

Installation OpenELEC 6.0 unter Linux

  • wget http://url/openelec/OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img.gz
  • unzip - d OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img.gz
  • USB Stick oder SD Karte mit "parted -l" suchen
  • Gerät unmounten zum Beispiel mit "umount /dev/sdc
  • Kopieren mit
    • sudo dd if=OpenELEC-RPi.arm-6.0.0.img of=/dev/sdc bs=4M
  • Prüfen mit
    • sync

Images für die jeweiligen Plattformen sind bereits vorhanden.

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